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Datenanalyse  

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Resource details

Resource ID

11731

Access

Open

Contributed by

Vivian Rossow

Description

R-Skript, html und csv für die Datenanalyse der Studie:

In dieser Studie wurde untersucht, ob Hörende dieselbe Stimme in zwei unterschiedlichen Erstsprachen (Deutsch, Japanisch) identifizieren können und welche Faktoren diese Leistung beeinflussen. Sprachproben von sechs bilingualen Sprecherinnen in gelesener und spontaner Sprache wurden aufgenommen und in einem perzeptiven Online-Experiment von 156 Teilnehmenden beurteilt. Die Aufgabe bestand darin, Stimmpaare in drei Sprachkombinationen (De–De, Jp–Jp, De–Jp) als gleiche oder unterschiedliche Sprecherin zu klassifizieren. Die Daten wurden mittels zweier generalisierter linearer gemischter Modelle analysiert, die sowohl personenbezogene Faktoren als auch akustische Merkmale der Stimuli (f0, f0-Umfang, Sprechgeschwindigkeit) berücksichtigten. Teilnehmende mit L1 Deutsch und Japanisch erzielten die höchsten Trefferquoten, gefolgt von L1 Deutsch oder Japanisch; Teilnehmende mit anderen L1 erreichten die niedrigsten Werte. Ein allgemeiner Vorteil homogener Sprachpaare gegenüber gemischten Paaren zeigte lediglich deskriptiv und erreichte nur für L1 Deutsch statistische Signifikanz. Weder ein Haupteffekt der Sprachpaare noch ein generalisierbarer Matching-Effekt zwischen Hörenden- und Sprecherinnen-L1 konnte nachgewiesen werden. Musikalität wirkte sich positiv, höheres Alter negativ auf die Leistung aus; Frauen erzielten signifikant bessere Werte als Männer. Stimmen derselben Sprecherin wurden zuverlässiger erkannt als unterschiedliche. Innerhalb derselben Sprecherin reduzierten größere Differenzen in f0 und Sprechgeschwindigkeit die Genauigkeit, während größere Differenz in Sprechgeschwindigkeit zwischen Sprecherinnen die Identifizierung erleichterte. Die Ergebnisse zeigen, dass die Stimmenidentifizierung primär durch die L1 der Hörenden, individuellen Faktoren und akustischen Unterschieden innerhalb von Stimmpaaren bestimmt wird, während die Sprachkombination der Stimmpaare über alle Gruppen hinweg keinen generalisierbaren Effekt hat.

Corpus name

Identifizierung bilingualer Stimmen

Corpus version

v

Experimentor

Vivian Rossow

Gender (of speaker)

Female

Register

Task-based dialogue, Read sentences

Usage terms

For scientific teaching purposes and conferences (only HU), For scientific teaching purposes and conferences (general use), Archiving and scientific use for third parties (related to linguistics), CC BY 4.0

First language

German, Japanese

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